visitBerlin.de

Finden, feilschen, freuen

Noch ziemlich klein, aber schon ganz schön cool. Der neue „Flowmarkt“ in „Nowkoelln“.

Zwischen Nansen- und Liberdastraße am Maybachufer, hat er sich einen schönen Platz ausgesucht.
Teilweise noch etwas übernächtigt, findet sich dort hauptsächlich Kreuzberger Szene-Publikum ein, um Bio-Kuchen zu essen, Kaffee zu trinken und Kostbarkeiten zu erstöbern. Den „Lonely Planet“ erkundende Touristen und Erasmus-Studenten zieht es zeitgleich wohl eher zum großen Bruder – dem Flohmarkt am Mauerpark.

Auf dem „Flowmarkt“ finden selbst Langschläfer mittags noch alles hübsch ordentlich drapiert und können sich – Stand für Stand – in aller Ruhe durcharbeiten. Die Leute sind entspannt, die Preise mehr als fair. Neben den üblichen „Made in Berlin“-Produkten, wie handgenähte Kinderlätzchen oder auf Leinwand gespannten Berlin-Ansichten, gibt es vor allem stylische, gut erhaltene Kleidung mit Potenzial zum Lieblingsstück. Wer geschickt handelt, ergattert vielleicht auch gleich das nächste Partyoutfit.

Ein Flohmarkt wie er sein soll. Aber nur jeden dritten Sonntag im Monat. Zum drauf Freuen…

via visitBerlin.de

Veröffentlicht unter Presse

Tip Berlin

Die besten Flohmärkte in Berlin

Knapp 50 Floh-, Kunst- und Antikmärkte gibt es in Berlin, die an den Wochenenden sowohl einheimische Sammler und Schnäppchenjäger, als auch Touristen anlocken. Die zehn schönsten Trödelmärkte finden Sie hier.

Nowkölln Maybachufer zwischen Friedel- und Pannierstraße, Neukölln www.nowkoelln.de/ (jeden 3. Sonntag im Monat)
Im Mai 2010 startete dieser spezielle „Flowmarkt“ an der Spree. Wo in der Woche ein paar Meter weiter dienstags und freitags der türkische Wochenmarkt ein zahlreiches Publikum findet, ist neuerdings auch Flohmarkt: fast wundert man sich, dass es damit so lange gedauert hat, denn der lauschige Platz am Wasser ist ideal. Angestrebt wird eine gesunde Mischung zwischen Privatleuten und Händlern und zum Pflichtprogramm gehören Bands und DJs. Leider nur jeden dritten Monatssonntag (bis jetzt).

[ … ]

via tip-berlin.de

Veröffentlicht unter Presse

Exberliner Magazine

The Best of Berlin in June

Exberliner, Berlin’s leading English-language magazine, in June heads to a hipster Kreuz-Kölln flea market, goes upmarket in Mitte, and crashes in a jailhouse bed.

Hip fleas infest Maybachufer

When the „Nowkoelln Flowmarkt“ on the banks of the Spree in northern Neukölln (NoNeu-Ko?) made its debut, several blogs made fun of its Denglish, hippy-ish name (Buddhist beliefs are rumoured to be widespread amongst the organising team) and launched into tirades about gentrification and how it was a foretaste of horrors to come: Prenzlauer-Berg-ization and, God forbid, parents and kids. The Flohmarkt’s opening last month certainly showed it to be a hipster market – a mini Mauerpark without the park, if you like. There were arty bands, curry from the Kreuzberg Jamaican restaurant Rosa Caleta, organic beer, families of dancing children and their jointsmoking parents… There goes the neighbourhood! Despite iffy weather, thousands of visitors „flowed“ through the single corridor of 100 stalls along the Landwehrkanal, browsing through second-hand hipster paraphernalia, hand-made wares from cushions to cake to jewellery, and the occasional designer item. There’s no doubt markets like these are good for the neighbourhood economy: the surrounding bars and ice-cream parlours were cashing in on the spillover. And with the weekly Turkish market, the monthly Sideseeing fashion and design market, and now this monthly flea market, Maybachufer is becoming quite the avenue of commerce.

NOWKOELLN FLOWMARKT, June 20 (every third Sunday) | Maybachufer, Neukölln, U-Bhf Schönleinstr., www.nowkoelln.de

via thelocal.de

Veröffentlicht unter Presse

Tagesspiegel vom 19.6.2010

Neukölln zum Schnäppchenpreis

Trödeln am Maybachufer: Der Flohmarkt in Nord-Neukölln ist in kurzer Zeit zum Geheimtipp geworden. Für die Standplätze gibt es schon eine Warteliste.

Weit hat sie es nicht. Das Blumengeschirr aus den Fünfzigern, die roten Gläser aus den Siebzigern und die Accessoires mit dem Jugendstil-Dekor bringt Claudia Simon mit der Handkarre zum Stand. Schließlich sind es von ihrem Secondhand-Geschäft „Arm und Sexy“ in der Reuterstraße nur rund 500 Meter bis zum Maybachufer, wo am Sonntag zum zweiten Mal der „Nowkölln Flowmarkt“ stattfindet. „Wir sind begeistert von der tollen Atmosphäre und den vielen Besuchern“, sagen Simon und ihre Freundin Ina Marie Herr bei der Premiere im Mai. Die 45-jährige Herr ist Schauspiellehrerin und malt neben Simon für drei Euro bunte Farben in aufgeregte, fröhliche Kindergesichter. Auch sie kommt aus Neukölln.

„Es war nur eine Frage der Zeit, bis endlich auch dieser Kiez einen Flohmarkt für Design und Trödel bekommt“, sagt Michael Groß, Initiator des „Nowkölln“. Der 35-jährige Mediengestalter, der früher selbst chinesische Glücksballons auf Märkten verkaufte, ist mehr als zufrieden mit dem Erfolg seiner Idee: Rund 100 Aussteller hatten beim ersten Mal teilgenommen, hunderte Besucher drängten sich an diesem Tag bei Sonnenschein und Live-Musik auf dem Bürgersteig durch die schmale Gasse der Stände. An diesem Sonntag werden es bereits 160 Aussteller sein. Das allerdings sei das Maximum, so Groß. Es gebe Aufnahmestopp und bereits lange Wartelisten. Damit alle überhaupt Platz haben und Besucher mit Kinderwagen auch noch durchkommen können, wird dieses Mal sogar das Maybachufer selbst gesperrt. „In diesem Jahr findet der Markt einmal im Monat statt, immer am dritten Sonntag. Wenn der Bezirk mitspielt, 2011 vielleicht öfter“, so Groß.

Die Standmieter fänden das gut. „Es ist toll, dass dieser Flohmarkt noch nicht im Lonely Planet steht wie der am Mauerpark und damit längst nicht so touristisch ist“, sagt Laura Groth aus Reinickendorf. Die 25-jährige Lehramtsstudentin hat mit drei trödelbegeisterten Freundinnen einen Stand gemietet und bietet viele gut erhaltene Schätze aus dem Keller ihres Elternhauses an. Sie mag, dass die Menschen hierhin nicht nur zum Gucken, sondern tatsächlich auch zum Kaufen kommen. Aber nicht nur die Aussteller sind begeistert von der Veranstaltung, von denen sich viele für eine Standmiete zwischen 10 und 30 Euro neben gutem Umsatz vor allem mehr Werbung für ihr Geschäft im Kiez erhoffen. Auch die Besucher genießen die trotz der Fülle entspannte Atmosphäre, feilschen mit den Anbietern um gebrauchte Fußmassagegeräte, Designertaschen, Sommerkleider und weiße Riesenteddys oder hören einige Zeit den Bands auf der kleinen Bühne zu, auf der am Sonntag unter anderem das lateinamerikanische Trio Betouma und der Singer-Songwriter Virgil Segal spielen werden.

„Schön ist, dass hier vieles nicht so teuer ist wie auf anderen Märkten. Aber leider ist manches doch nicht so alt, wie wir gehofft haben“, sagen Julie aus Frankreich und Dea und Frederikke aus Dänemark. Die 23-Jährigen haben sich an der Uni in Berlin kennengelernt und wohnen alle in Neukölln. „Auf Flohmärkten stöbern wir am liebsten nach richtig alten Schätzen“, erklärt Dea. Ein schickes Zwanziger-Jahre-Kleid ganz zuunterst in einer alten Holztruhe zu finden, wäre ihr größter Traum.

Flohmarkt Nowkölln, Sonntag 9 bis 18 Uhr am Maybachufer. www.nowkoelln.de

via tagesspiegel.de